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APOCALYPSE 01
21 März bis 25 November 2001
In Heiden (Schweiz), wo er seinen Lebensabend verbrachte, führte Henry Dunant bis zur Verleihung des Friedensnobelpreises 1901 ein zurückgezogenes Leben. Fasziniert vom Buch Daniel und der Apokalypse schuf er vier Bilder, in denen er seine prophetische Geschichtsauffassung zum Ausdruck brachte. Dunant war zu dieser Zeit fest davon überzeugt, dass der Weltuntergang kurz bevorstünde...
Die Phantasien, die seit den biblischen Offenbarungen das Unbewusste der Menschheit bevölkern, äussern sich in den heutigen Sciencefictionfilmen. Diese entsprechen dem modernen Umfeld und den neuen Bedrohungen des Menschen, wobei der Zusammenbruch des Universums, der Atomkrieg und technologische oder Umweltkatastrophen als totale Vernichtung der Menschheit und Perspektive eines Neuanfangs erscheinen.
Als Verlängerung der vier Schaubilder von Dunant regen Filmplakate und Videoclips den Besucher zum Teil auf humorvolle Art dazu an, sich über die aktuelle Bedeutung der apokalyptischen Prophetien Gedanken zu machen, und geben uns einen anderen Aspekt der Apokalypse und ihres endlosen Wiederbeginns!
Die Ausstellung des Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondmuseums (MICR) ist ein Beitrag an die Würdigung des 100. Jahrestags der Verleihung des ersten Friedensnobelpreises an Henry Dunant und den französischen Friedenskämpfer Frédéric Passy. |
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