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SONDERAUSSTELLUNG |
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Aktuell
Vorschau
Vergangen |
| Flucht
der Zivilbevölkerung, Phnom Penh, 1975.
© SIPA Press
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| Die
wichtigsten Chefs der Roten Khmer. Pol Pop, Nuon Chea, Ieng
Sary, Son Sen (v.l.n.r.), Phnom Penh, 1975-1979.
© Centre de documentation du Cambodge, Phnom Penh.
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| Wasserbauarbeiten,
1975-1979.
© Centre de documentation du Cambodge, Phnom Penh.
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| S-21:
Die Todesmaschine der Roten Khmer, Rithy Panh, Frankreich/Kambodscha,
2003.
© Institut national de l’audiovisuel, Paris.
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| Khmer-Frauen
auf der Flucht, Thailand, 1985.
© Alain Nogues/CORBIS
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| Gefangenenporträts
von Tuol Sleng, 1975-1979.
© Centre de documentation du Cambodge, Phnom Penh.
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Ansicht der
Austellung
© MICR 2006 - photo Maël Dugerdil |
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KAMBODSCHA 1975-1979
Chronik eines Völkermordes
13. September 2006 - 28. Januar 2007
Im Januar 1979 setzte der Einmarsch der vietnamesischen Armee in
Phnom Penh dem Regime der Roten Khmer ein Ende. Dieses hatte in
vier Jahren mehr als 1,7 Millionen Kambodschanern, d.h. einem knappen
Viertel der ursprünglichen Bevölkerung, das Leben gekostet.
Wie konnten die Roten Khmer überhaupt an die Macht kommen? Wie ist
der Ursprung dieser mörderischen Utopie zu erklären? Anhand seltener
zeitgenössischer Bilder, bislang unveröffentlichter Filme und ethnographischer
Objekte setzt sich die Ausstellung mit dem politischen und kulturellen
Umfeld auseinander, das den gewaltigen Aufstieg der Roten Khmer,
die Jahre ihrer Gewaltherrschaft und dessen Auswirkungen auf Kambodscha
bis heute begleitet.
2007 dürften sich die Anstrengungen, die noch lebenden Verantwortungsträger
zu verurteilen, konkretisieren. Somit ist es wichtig, die Mechanismen
dieses Völkermordes zu untersuchen. Kambodscha ist noch heute ein
zerrissenes Land, weshalb die Anerkennung dieser Ausschreitungen
zentral ist. In dieser Logik steht der Film S-21: Die Todesmaschine
der Roten Khmer (2002) des Kambodschaner Filmemachers Rithy Panh,
der im Rahmen der Ausstellung gezeigt wird. Er konfrontiert die
Schlächter mit ihrer Vergangenheit, berichtet über ihre Straflosigkeit
und schafft den überlebenden Opfern und ihrem Leiden Gerechtigkeit.
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